Akku schonen
Laptop: Das Aufladen vor 100% mittels Funksteckdose und USB-Dongle automatisch deaktivieren (Home Easy System)
In dieser Anleitung wird gezeigt, wie man das Aufladen des Laptop-Akkus bei jedem Gerät bereits bei z. B. 80% automatisch deaktivieren kann. Hierzu benötigt man eine Funksteckdose und einen kleinen USB-Stick, welcher das Stopp-Signal sendet.
Diese Anleitung ist entstanden, weil ich meinen Laptop-Akku nach 8 Jahren austauschen musste. Leider hat danach die Laptop-Hersteller-App meinen NoName-Akku nicht mehr erkannt, wodurch keine Kalibrierung und auch keine Ladebegrenzung (80%) mehr möglich waren. Also habe ich nach einer einfache Möglichkeit gesucht, um meinen Laptop-Akku automatisch aufladen zu können.
Für mein Handy habe ich ja so eine Anleitung, diese aber als Bluetooth-Variante, schon erstellt (Material-Kosten: unter 10 €). Bei dieser Anleitung greife ich auf vorhandenes Material (Home Easy Funk-Steckdosen) zurück. Durch Zufall bin ich später auf den HE853-USB-Stick aufmerksam geworden. Besonderer Vorteil dieser Dongel-Variante ist der niedrige Preis und dass man hierbei ohne WLAN und ohne Bluetooth auskommt. Das entspricht genau meinen Sicherheitsbedenken. 😎
Funksteckdose und USB-Dongle
Wer schon einen USB-Hub am Laptop benutzt ist damit auch gut bedient. Außerdem kann man den Funk-Stecker und den Dongle wunderbar mit auf Reisen und/oder Camping mitnehmen. Diese Steuerung benötigt keinen WLAN-Hotspot.
Abbildungen der hier besprochenen Funksteckdosen ›Home Easy‹ Serie :

Die großen Steckdosen sind die HE877 und die Kleinen HE874. Die silbernen Steckdosen heißen „HE877A“ und „HE874A“. Vermutlich bedeutet das „A“ = Adanced 😁. Funktionell sind sie zu den Weißen gleich.
HE877 = max. 3600 Watt
HE874 = max. 1000 Watt
Die kleineren Steckdosen reichen für Laptop-Netzteile bis 120 Watt. Die größeren Steckdosen sollten für die Netzteile von Gamer-/Highend-Laptops genommen werden. Diese sind meistens über 200 Watt.
Der hier besprochene dazu kompatible Sende-USB-Stick ›HE853‹ (Dongle):

Der folgende Text ist ein Auszug aus der Bedienungsanleitung des ›HE853‹:
Der „Home Easy 853“ USB-Dongle ist ideal zum Ein- und Ausschalten von Schaltern und Dimmern zu einem festgelegten Zeitpunkt via PC oder Laptop. Der Dongle ist kompatibel mit allen Home Easy Unterputz- sowie steckfertigen Schaltern und Dimmern. Die Funkreichweite beträgt maximal 50 Meter (umgebungsabhängig), das Signal durchdringt Fenster, Türen, Wände und Decken. Die mitgelieferte Windows-Software lässt sich einfach installieren und ist intuitiv zu bedienen. Der Home USB Dongle ist ebenfalls kompatibel mit unserem Home Control System „HomeWizard“. Die Funk-Schalttechnik HOME EASY bietet hohen Komfort und Sicherheit zugleich.
- Ein-/Ausschalten von Schaltern und Dimmern per PC/Laptop
- inklusive Windows Software (Kommentar: nicht mehr im Lieferumfang.)
- Funkreichweite bis zu 50m (Kommentar: Das darf bezweifelt werden.)
- verbindbar mit Home Easy Unterputz- und steckfertigen Schaltern/Dimmern
- Frequenz 433,92 MHz
- kompatibel mit Home Control System „HomeWizard“
- Zusatzmodul der Home Easy Serie
Dieser Funk Dongle (HE853) ist zudem für selbstlernende Empfänger der Home Easy Serie „AB600“ und „800“ zu verwenden:
- Funksystem HOME EASY
- Frequenz 433,92 MHz
- Reichweite bis 50 m
- Ein-/Aus-Schalten und Dimmen über Windows Software (HE 853 Control)
- für Empfänger oder Empfängergruppen
- programmierbare Zeiteinstellungen am PC (über Zusatzsoftware und mit Scripten)
Den USB-Dongel und die Steckdosen bekommt man immer noch bei Kleinanzeigen bzw. eBay. Natürlich gibt es für diese Steckdosen auch Fernbedienungen. Die weiße Variante gibt es auch in schwarz.
Als Batterie werden hier die besonderen „23A“ mit 12V verwendet. Zusätzlich hat die silberne Fernbedienung noch eine CR2032 als „Stützbatterie“. Die DIP-Schalter zeigen wie sie für die unterschiedlichen Geräte eingestellt werden müssen.
➜ Wichtiger Hinweis: Die Steckdose kann immer nur mit einem Gerät verknüpft- und ausgelöst werden. Entweder Computer oder Fernbedienung. Beide zusammen geht nicht. Darum wird für die hier gezeigte Automation KEINE Fernbedienung benötigt.

HE853 Control Software
➜ Wichtig für die Installation: Mögliche Fehlermeldung dabei s. u.
Die Installation ist denkbar einfach. Man muss nur den Stick in einen freien USB-Steckplatz stecken. Windows erkennt das neue Gerät automatisch und es wird im „Gerätemanager“ als „USB-Eingabegerät“ in der Kategorie „Human Interface Devices“ eingeordnet.
Für die Programmierung der Funk-Steckdosen wird eine kostenlose Software verwendet. Webseite und Download dieser Software (HE853Control_1_5_1.msi):
https://he853control.sourceforge.net

Anlernen von Empfängern mit dieser Software (Funksteckdosen / Dimmer):
Um ein Gerät (z.B. eine Funk-Steckdose) über den PC zu steuern, müssen Sie den Empfänger mit dem USB-Stick verbinden:
- Lernmodus aktivieren: Drücken Sie die „Learn“-Taste am Funkempfänger (z.B. der Steckdose) für etwa 3 Sekunden, bis die Status-LED blinkt.
- Signal senden: Klicken Sie in der PC-Software auf den gewünschten Ein- bzw. Ausschaltbefehl (On/Off) für das Gerät.
- Bestätigung: Die LED am Empfänger hört auf zu blinken und leuchtet konstant. Der Code ist nun gespeichert
Der Lernmodus ist so nicht richtig.
Also ich habe es so gemacht: Die „Learn“-Taste auf der Funksteckdose ca. 3s gedrückt halten (LED blinkt noch nicht) und loslassen. Dann sofort bei der Software (HE853 Control) auf „On“ klicken. Die rote LED geht dadurch ganz kurz aus und wieder an. Das wars. 😎
Wenn die LED mehrfach blinkt wird ein eingespeicherte Wert gelöscht. Das geschieht wenn man die Learn-Taste ungefähr 6 Sekunden drückt. Hat man in einem Raum viele Funksteckdosen müssen verschiedene Codes verwendet werden. D.h., jedes Gerät bekommt einen eindeutigen Code. Für die Serie HE800 sind die Code ab 1001 richtig (1001,1002,1003,1004, usw.).
„Battery Mode“ Einstellungen
➜ Download
Die Datei die man runterlädt heißt: BatteryMode_4.3.2.204.zip.
Wenn man die Zip-Datei entpackt hat, erhält man 2 Dateien. Für das Setup wird die Datei „BatteryModeInstaller64.exe“ gestartet (für 64-Bit Windows).

Das Programm wird in „AppData“ installiert. Erfreulich finde ich, dass das Programm in 13 Sprachen verfügbar ist. Sogar in Koreanisch, Japanisch und 2x Chinesisch. Das zeigt doch wie beliebt es mal war. Jetzt ist es eher unbekannt.

Den Pfad der Installation sollte man sich unbedingt merken, denn dort kommen später die Scripte und Batch-Dateien rein. Am Besten kopiert man die blaumarkierte Zeile und öffnet gleich das passende Explorer-Fenster:

Mit welchen Befehlen kann ich nun die Steckdose(n) fernbedienen?
Dazu erstellt man 2 Batch-Dateien die dann in das Verzeichnis von „Battery Mode“ gespeichert werden. Diese Batch-Dateien starten das „HE853 Control“-Programm. Die hier gezeigte Zahl (1001) ist der vorher bespielhaft gezeigt „angelernte“ „Device Code“.
Funkschalter einschalten (ON):
"C:\Program Files (x86)\HE853 Control\he853.util.exe" ON 1001
Funkschalter ausschalten (OFF):
"C:\Program Files (x86)\HE853 Control\he853.util.exe" OFF 1001
Das sieht doch sehr simpel aus und reicht für eine einfache Automation.
Diese beiden Codes werden jeweils in eine separate Batch-Datei gespeichert und im Ordner von „Battery Mode“ gespeichert (siehe Bild Explorer-Fenster).
Einschalten: HE853_ON.bat
Ausschalten: HE853_OFF.bat
Diese kleinen Batch-Dateien werden im Planer von „Battery Mode“ benötigt. Wie das geht zeigen die nächsten Bilder:

Es öffnet sich beim ersten Mal ein leerer „Planer“. Das Bild dazu habe ich mir erspart. 😉 Um einen neuen Plan zu erstellen klickt man unten links auf „Regel hinzufügen“. Hier sieht man schon die beiden fertigen Pläne (Aufladen und Abschalten):

Die nächsten beiden Bilder zeigen die Einstellungen der beiden aktivierten Pläne.
Der erste Plan startet das Aufladen des Laptop-Akkus (exakt bei 17,5%):

Wie schon weiter oben erklärt, habe ich „Battery Mode“ in das User-Verzeichnis installiert (unter „…\AppData\Local\Battery Mode“).
Der zweite Plan schaltet das Aufladen bei 85% (eigentlich genau bei 85,5%) ab:

Natürlich müssen die Batterieladungs-Prozente entsprechend angepasst werden.
Unter den Windows-„Energieoptionen“ liegt die Einstellung für die „niedrige Akkukapazität“ bei 10%. Da ich einen neuen Akku habe, funktionieren diese Einstellungen bei mir sehr gut. Könnte sogar noch unter 18% gehen. Hat man eine Hersteller-Akku-App auf dem Laptop, muss man die oberen Werte abgleichen (diese Apps begrenzen meistens schon bei 80%). Der Haken bei „Versteckt starten“ versteckt das Fenster der Batch-Datei. Zusätzlicher Hinweis: „Batterie Mode“ kann nur Programm-Dateien (.exe) und Batch-Dateien (.bat) starten.
Wer es möchte, kann auch einen Sound abspielen lassen und gegebenenfalls dafür die Lautstärke reduzieren (sehr sinnvoll). Denn manchmal ist es vorteilhaft über den Schaltzustand informiert zu werden. MP3-Dateien sind am Besten geeignet.
Jetzt sind die Einstellungen beendet und man hat somit eine einfache automatische Akku-Aufladung für den Laptop.
Ein ganz besonderer Vorteil kommt noch hinzu: Man benötigt nicht mehr die Hersteller-Akku-App mit der Begrenzungs-Automatik.
Updates
Idee 1
Bis hier ging die „einfache“ Variante. 😎 Aber es gibt immer was einem stört bzw. was man optimieren könnte. Darum erweitere ich auf Nachfrage die Batch zum Einschalten des Funksteckers.
Mit dieser Änderung ertönt 3x ein lauter Beep-Ton (in Zeitabständen von 20s) wenn das Netzkabel und/oder der Stick sich NICHT im Laptop befindet. Des Weiteren behebe ich einen Fehler der mich schon lange genervt hat. Hierbei geht es um die (Konsolen)-Fenster die beim Ausführen der Batch-Datei kurz aufblitzen.
Zum Glück wurde beim Installieren der HE853-App auch gleich noch ein „Windows-Dienst“ installiert. Dieser Dienst ist aber standardmäßig deaktiviert. Das kann man auch in der „Dokumentation.pdf“ vom Programm nachlesen.
Wenn man nun auf „Start“ klickt und dann nach „Dienste“ sucht und diese öffnet, werden alle Dienste angezeigt. Dort kann der Dienst „HE853 RPC Service“ von deaktiviert auf automatisch gestellt werde. Ebenfalls kann der Dienst gleich gestartet werden. Der Dienst ermöglicht es die „HE853-App“ viele Anfragen zu verarbeiten.
Wie sieht der String gegenüber der einfachen Variante aus?
"C:\Program Files (x86)\HE853 Control\he853.util.exe" ON 1001 /service oder "C:\Program Files (x86)\HE853 Control\he853.util.exe" OFF 1001 /service
Genau so kann nun die „HE853_OFF.bat“ und die „HE853_ON.bat“ angepasst werden.
Leider muss für den 3-fach-Beep-Ton die Batch-Datei stark erweitert werden. Möchte man das haben, sollte man weiter lesen.
Da der gerade erwähnte Dienst essentiell für das Ausführen der Batch benötigt wird, habe ich, zur Sicherheit, eine „Dienst-Abfrage“ integriert.
Zuerst wird mit der Batch kontrolliert ob der Dienst gestartet ist. Sollte das nicht sein, wird der Dienst aktiviert und gestartet. Kann der Dienst nicht gestartet werden, wird aber trotzdem die Batch ausgeführt und die „HE853-App“ zeigt dafür wieder Konsolenfenster. Die erweiterte Batch für das Einschalten des Funksteckers, habe ich „HE853_ON_Dienst.bat“ genannt:
@echo off
setlocal
REM =========================
REM 0. Setzen von Pfade, Dateien und Dienste
REM =========================
set "SERVICE=HE853"
set "APPDIR=%LOCALAPPDATA%\Battery Mode\Akku"
set "HE853=C:\Program Files (x86)\HE853 Control\he853.util.exe"
REM =========================
REM 1. ADMIN CHECK
REM =========================
net session >nul 2>&1
if errorlevel 1 (
echo Starte mit Adminrechten neu...
powershell -NoProfile -Command ^
"Start-Process '%~f0' -Verb RunAs"
exit /b
)
REM =========================
REM 2. SERVICE FIX (falls deaktiviert)
REM =========================
sc qc %SERVICE% | find /i "DISABLED" >nul
if %errorlevel%==0 (
echo Dienst ist deaktiviert -> aktiviere...
sc config %SERVICE% start= delayed-auto >nul 2>&1
)
REM =========================
REM 3. SERVICE STARTEN
REM =========================
sc query %SERVICE% | find "RUNNING" >nul
if errorlevel 1 (
net start %SERVICE% >nul 2>&1
)
REM =========================
REM 4. AKTION
REM =========================
sc query %SERVICE% | find "RUNNING" >nul
if errorlevel 1 (
echo Fallback ohne Service
"%HE853%" ON 1001
) else (
echo Service aktiv
"%HE853%" ON 1001 /service
)
REM =========================
REM 5. POWER SCRIPT Version7 mit integrierter Wartezeit
REM =========================
timeout /T 20 /NOBREAK >nul
REM Die nachfolgende Zeile ist nur für PowerShell7, sie löst den 3x-Beep-Ton aus (austauschbar mit "where-Befehl")
pwsh.exe -ExecutionPolicy Bypass -WindowStyle Hidden -File "%APPDIR%\power_check.ps1"
REM Alternative; ohne ps1-Script und für PowerShell7 oder Windows-PowerShell geeignet
REM where pwsh.exe >nul 2>&1 && pwsh.exe -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -Command "for($i=1;$i-le 3;$i++){if((Get-CimInstance Win32_Battery -ErrorAction SilentlyContinue).BatteryStatus -eq 2){exit};[console]::Beep(1000,2000);Start-Process \"$env:LOCALAPPDATA\Battery Mode\HE853_hidden.vbs\" -WindowStyle Hidden;if($i-lt 3){Start-Sleep -Seconds 20}}" || powershell.exe -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -Command "for($i=1;$i-le 3;$i++){if((Get-CimInstance Win32_Battery -ErrorAction SilentlyContinue).BatteryStatus -eq 2){exit};[console]::Beep(1000,2000);Start-Process \"$env:LOCALAPPDATA\Battery Mode\HE853_hidden.vbs\" -WindowStyle Hidden;if($i-lt 3){Start-Sleep -Seconds 20}}"
exit /b
Die „power_check.ps1“-Datei beinhaltet den BEEP-Ton.
# Voreingestellte Wiederholungen 3
for ($i = 1; $i -le 3; $i++) {
$status = (Get-CimInstance Win32_Battery -ErrorAction SilentlyContinue).BatteryStatus
# Netzteil erkannt -> fertig
if ($status -eq 2) {
exit
}
# Warnsignal
[console]::Beep(1000, 2000)
# HE853 erneut starten
# originaler Befehl, wird durch die "HE853_hidden.vbs" ersetzt
# Start-Process "C:\Program Files (x86)\HE853 Control\he853.util.exe" `
# -ArgumentList "ON","1001","/service"
# HE853 über eine VBS-Datei erneut starten, so wird auch hier kein Fenster mehr angezeigt
Start-Process "%LOCALAPPDATA%\Battery Mode\HE853_hidden.vbs"
# Nur zwischen den Versuchen warten
if ($i -lt 3) {
Start-Sleep -Seconds 20
}
}
Dieses Script kontrolliert ob das Netzteil eingeschaltet ist und der Laptop geladen wird. Sollte das nicht so sein, wird ein Beep-Ton ausgelöst. Dieser Vorgang wird 3x durchgeführt. Prinzipiell hat man nun 80 Sekunden Zeit das Kabel vom Netzteil in den Laptop zustecken (oder den fehlenden USB-Stick).
Gleichzeitig wird auch jedes Mal versucht den Funkschalter mit der „HE853_hidden.vbs“ einzuschalten. Die „HE_hidden.vbs“ muss sein, da sie das Konsolenfenster von der „he853.util.exe“ verhindert:
HE_hidden.vbs:
Set WshShell = CreateObject("WScript.Shell")
WshShell.Run """C:\Program Files (x86)\HE853 Control\he853.util.exe"" ON 1001 /service", 0, FalseAuch hier wird bei dem VBS-Script die Exe über den Dienst gestartet, wodurch KEIN Konsolenfenster aufblitzt.
Soooo . . . Damit ist die Idee „Beep-Ton ohne Konsolenfenster“ abgeschlossen.
Ich weiss, dass die nächsten Zeilen nur sehr wenige interessieren könnten. Trotzdem möchte ich sie kurz vorstellen.
Um die „HE853_ON_Dienst.bat“ noch universeller zu machen, habe ich nachfolgend einen Einzeiler mit dem gleichen Script-Inhalt, aber für unterschiedliche PowerShell-Versionen, erstellt. Ich hoffe das verwirrt jetzt nicht noch mehr.
Hintergrund ist die Tatsache, dass viele User von Windows10 auf Windows11 wechseln. In Windows10 ist noch das alte Windows-PowerShell (5.1) der Standard für ps1-Scripte. Auf Windows11 gibt es nur noch das PowerShell7.
Damit die „He853_ON_Dienst.bat“ problemlos auf beiden Systemen läuft, zeige ich eine sinnvolle Veränderung. Ich habe sie als „Alternative“ schon in dem Quellcode integriert (siehe weiter oben „HE853_ON_Dienst.bat“)
Dafür muss man nur die Befehle mittels „REM“ austauschen (siehe REM-Kommentare am Ende der Batch): Hier noch mal die Befehlszeile die ausgetauscht werden kann (zum besserem Verständnis):
pwsh.exe -ExecutionPolicy Bypass -WindowStyle Hidden -File "%APPDIR%\power_check.ps1"
Das ist hier dieser „Austausch-Befehl“. Das ist ein Einzeiler, er ist identisch mit dem oben aufgeführten Script „power_check.ps1“:
where pwsh.exe >nul 2>&1 && pwsh.exe -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -Command "for($i=1;$i-le 3;$i++){if((Get-CimInstance Win32_Battery -ErrorAction SilentlyContinue).BatteryStatus -eq 2){exit};[console]::Beep(1000,2000);Start-Process \"$env:LOCALAPPDATA\Battery Mode\HE853_hidden.vbs\" -WindowStyle Hidden;if($i-lt 3){Start-Sleep -Seconds 20}}" || powershell.exe -NoProfile -ExecutionPolicy Bypass -Command "for($i=1;$i-le 3;$i++){if((Get-CimInstance Win32_Battery -ErrorAction SilentlyContinue).BatteryStatus -eq 2){exit};[console]::Beep(1000,2000);Start-Process \"$env:LOCALAPPDATA\Battery Mode\HE853_hidden.vbs\" -WindowStyle Hidden;if($i-lt 3){Start-Sleep -Seconds 20}}"Gleichzeitig erkennt dieser „Einzeiler“ ob PowerShell7 (pwsh.exe) vorhanden ist und startet damit das Script, im Fehlerfall mit Windows-PowerShell (5.1).
Ach so, wird dieser Befehl verwendet braucht man nicht mehr die „power_check.ps1“.
In der PDF-Anleitung sieht dieser „Einzeiler“, bedingt durch den Zeilenumbruch, mehrzeilig aus. Das ist es aber nicht so. Darum muss man beim Kopieren darauf achten, dass das auch ein Einzeiler bleibt.
Natürlich kann PowerShell7 auch nachträglich unter Windows10 installiert werden.
Dazu ladet man sich das MSI-Paket von dieser Microsoft-Seite runter.
Idee 2
Für all jene die sich mit dem Thema weiter beschäftigen möchten.
Zum Beispiel könnte man eine zweite Funk-Steckdose vor der benutzten Steckdosen-Verteilerleiste anbringen. Dieser „Master-Funkschalter“ trennt die gesamte Steckdosenleiste wenn der PC/Laptop runtergefahren/ausgeschalten wird. Um damit vielleicht Monitore oder andere „Stromverbraucher“ gleich mit vom Netz zu trennen. Diese Idee finde ich sehr gut.
Weitere Automatisierungs-Scripte folgen in Kürze. 😃 Sie sind aber grundsätzlich für PowerShell7 und funktionieren nicht mit Windows-PowerShell. Damit wären die einfachen Einstellungen beendet.
Mit diesen und den nächsten Einstellungen läuft bei mir die Automatik seit einigen Monaten problemlos. 😎
Mögliche Fehlermeldung
Leider musste ich vereinzelt feststellen, dass es auf einigen Laptops zu Fehlermeldungen bei der Installation kommen kann. Das betrifft nur die App „HE853 Control“.
Wird die Installation gestartet kann diese Meldung erscheinen:

Klickt man dort auf „No“ wird das Setup sofort abgebrochen. Wenn man auf „Yes“ klickt wird man auf eine Microsoft-Internetseite geschickt.
Dort könnte man dann das entsprechende .NET-Paket runterladen. Was aber nichts bringt, da dieses .Net-Framework nur über die integrierte Update-Funktion installiert werden kann. Das .NET-Framework 2.0 ist halt standardmäßig nicht aktiviert/installiert.
Zum aktivieren muss man über „Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Programme und Features“ gehen und auf „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“ klicken. Dann erhält man dieses „Windows-Features-Fenster“:

Das obere Kästchen wird markiert und „OK“ startet die Installation. Jetzt werden die benötigten Programmbibliotheken und Setup-Dateien runtergeladen. Das kann einige Minuten dauern.
Ist das Abgeschlossen kann das „HE853-Setup“ neu gestartet werden. Jetzt läuft die Installation bis zum Ende durch.
Erweiterte Script-Steuerung
Für was sind die folgenden Scripte gedacht? Das „einfache“ Akku aufladen ist ja mit dem zweiten Punkt abgeschlossen. Jetzt kam ich auf die Idee, dass der Laptop nach dem Aufladen vielleicht auch runtergefahren werden könnte (Standby).
Dazu musste ich ein umfangreiches Script erarbeiten.
Wer neugierig auf diese Scripte ist, kann sich die komplette Anleitung aus meiner Cloud laden.
Script mit „CheckBox-Auswahl“
Nun wurde ich von Freunden auf eine Verbesserung zu den Script-Idee hingewiesen.
Sie hatten sich gewünscht, dass man mit einem Menü den Abschaltmodus auswählen kann.
Das neue Script zeigt eine CheckBox in der man Abschaltoptionen auswählen kann.
D.h., ist die Akku-Aufladung erreicht, wird der Laptop, so wie ich es in der CheckBox ausgewählt habe, aufgeweckt, der Akku abgeschaltet und der Laptop beendet. Die Bilder zu dem Auswahl-Menü sieht man nach dem Script.

Hallo Thomas,
vielen Dank das du mir die Möglichkeit bietest, die Anleitung in deinem Blog zu veröffentlichen. Durch die „Update-Ideen“ ist sie doch sehr umfangreich geworden.
Interessierte User können über meine Mail-Adresse weitere Infos erhalten.