immer noch ein gutes Bildbearbeitungsprogramm

Das alte Adobe Photoshop CS6: Bildbearbeitung ohne Abo – Ich nutze es weiterhin

Für u. a. die Grafiken auf meinem Blog benötige ich eine solide Bildbearbeitungs-Software. Seit vielen Jahren nutze ich hierzu das gute alte Adobe Photoshop aus der CS6-Suite. Es ist die letzte Version ohne Abo-Zwang. Habe ich hier Einschränkungen? Eher weniger.

Als ich vor Jahren mitten in meinem Fotografie-Studium steckte, kam sie gerade neu heraus: Die Adobe CS6-Suite. »CS« bedeutet Creative Suite und – na klar – kreativ war ich damals schon. Also besorgte ich mir, als Student relativ günstig, eine Lizenz.

Diese besitze ich natürlich heute noch und: Ich nutze Photoshop CS6 immer noch (auf Windows 11). Ich hatte zwischenzeitlich auch einmal die neuere Creative Cloud-Version ausprobiert und diese erscheint in Allem etwas „leckerer“. Aber die Grundfunktionen für eine gescheite Bildbearbeitung bietet die alte CS6-Version weiterhin und natürlich (es ist ja Photoshop) noch viel mehr weit darüber hinaus.

Screenshot: Adobe Photoshop CS6 mit geladenem Bild und Ebenen

Screenshot der alten CS6-Version von Photoshop

Das mir Wichtigste bei Photoshop sind die Ebenen, die Einstellungsebenen, die Ebenen-Masken und die Smartfilter. Auf diese Weise kann man eine Grafik punktuell und im Detail so bearbeiten, dass diese Schritte später immer wieder korrigier- und retuschierbar bleiben. Dies ging bereits vor über 10 Jahren hervorragend. Außerdem schätze ich die Aktionen sehr bzw. das Abspulen von vorher angelegten Befehlen für beliebig viele Grafiken.

Ein Problem stellt jedoch der integrierte RAW-Konverter dar: Er kennt natürlich die RAW-Formate neuerer Kameras nicht mehr und er lässt sich auch nicht aktualisieren (letzte Version 9.1). Die RAW-Dateien meiner derzeitigen Digitalkamera akzeptiert er zwar noch. Aber die des Nachfolgemodells wird er sicherlich nicht mehr erkennen. Ich werde diese Daten dann zunächst in das nicht-proprietäre DNG-Format mit einem externen Tool konvertieren müssen. Dann sollte ich sie weiterhin im internen, alten Adobe-Camera-RAW-Konverter öffnen- und bearbeiten können.

In einer Sache gab es bei den neueren Crative-Cloud-Versionen sicherlich deutliche Verbesserungen: Ich spreche das Thema Automatisches Freistellen bzw. Maskieren an. Dies ist die für mich unangenehmste Arbeit bei der Bildbearbeitung. Ich hasse es. Ich werde dabei fuchsteufelswild. Ich bin darin überhaupt kein Könner. Dank der mit der »Creative-Cloud« verknüpften KI ist so etwas heute sicherlich deutlich einfacher zu bewerkstelligen, als es mit meiner alten CS-Version der Fall ist. Dafür verlassen meine Grafiken jedoch nicht die heimische Festplatte.

Eine dritte Sache beträfe (für mich als Webdesigner) das relativ neue Web-Dateiformat »WebP«: Mit diesem Grafikformat lassen sich manche Grafiken (nicht alle) weiterhin ansehnlich besonders geschickt im Dateiformat komprimieren. Aber hierfür kann ich unter CS6 noch ein WebP-Plugin nutzen. Glück gehabt.

Außerdem gibt es einige schöne Erweiterungen, die nicht mit der CS-Version kompatibel sind (z. B. Grain2Pixel). Aber auch darauf kann ich verzichten.


Für meine Ansprüche und für meinen Geldbeutel ergibt ein teures Adobe-Abo einfach keinen Sinn. Ich schätze und liebe die alten CS6-Versionen der Programme. Sie reichen mir in ihrem Funktionsumfang (fast) immer noch völlig aus und ich habe keine laufenden Kosten.

Wer nutzt weiterhin die alte CS6-Version von Photoshop? Wer vermisst hier welche Funktionen, die es nur in der neueren Abo-Version gibt?
➜ Übrigens: Die noch ältere CS2-Version von Photoshop kann man sich legal und kostenlos als Vollversion herunterladen bzw. installieren.

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